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Touristische Bilanz 2015 der niedersächsischen Nordsee fällt durchweg positiv aus
Starke Wachstumsraten bei den Gäste- und Übernachtungszahlen und wichtige Investitionen in das Naturerlebnisangebot prägten das Jahr

Die niedersächsische Nordseeküste, Bremerhaven und die sieben Ostfriesischen Inseln verzeichneten im Jahr 2015 gute bis sehr gute Zuwachsraten in den Gäste- und Übernachtungszahlen. Dies ergibt eine aktuelle Umfrage der Nordsee GmbH unter ihren Mitgliedern. Zu den Quellmärkten zählen weiterhin Niedersachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen. Auffällig sind die stetig steigenden Zahlen Schweizer Gäste sowie der Gäste aus Süddeutschland.

Starke Wachstumsraten bei den Gäste- und Übernachtungszahlen und wichtige Investitionen in das Naturerlebnisangebot prägten das Jahr, © Jantje Olchers/Die Nordsee GmbH

Schortens. 8. Januar 2015. Die niedersächsische Nordseeküste, Bremerhaven und die sieben Ostfriesischen Inseln verzeichneten im Jahr 2015 gute bis sehr gute Zuwachsraten in den Gäste- und Übernachtungszahlen. Dies ergab eine aktuelle Umfrage der Nordsee GmbH unter ihren Mitgliedern. Zu den Quellmärkten zählen weiterhin Niedersachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen. Auffällig sind die stetig steigenden Zahlen Schweizer Gäste sowie der Gäste aus Süddeutschland.


Die Touristiker machen dafür vor allem das gute Wetter und das hochkarätige Veranstaltungsangebot verantwortlich. Aber auch die Investitionen in die Naturerlebnisangebote oder zum Thema Nachhaltigkeit machen die niedersächsische Nordsee zu einer interessanten, dennoch ursprünglichen Destination für Aktivurlauber, Familien und Naturliebhaber. So ging im Juni 2015 die erste umgebaute Fähre mit LNG-Antrieb der Reederei AG Ems an den Start. Die MS „Ostfriesland“ bedient die Verbindung zwischen Emden und Borkum. Im Dezember gliederte sich gar ein Neubau mit LNG-Antrieb in den Verkehr zwischen Cuxhaven und Helgoland ein. „Damit nehmen wir in Sachen Nachhaltigkeit eine Spitzenposition in ganz Europa ein“, so Corina Habben, Pressesprecherin der AG Ems.


Im Trend: Naturerlebnisangebote
Auch die Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer konnte in 2015 gleich mehrere Projekte abschließen. Auf der Insel Langeoog entstand ein neues Vogelwärterhaus, auf Wangerooge wurde das bereits bestehende Nationalparkhaus „Rosenhaus“ nach umfangreichen Umbaumaßnahmen wiedereröffnet. Ein besonderes Erlebnis bietet der neue Naturerlebnispfad Langwarder Groden auf der Nordseehalbinsel Butjadingen. Mit dieser Maßnahme wurde eine in Deutschland einmalige Möglichkeit des Naturerlebens geschaffen: Über einen Rundwanderweg können Besucher die Entstehung einer neuen Salzwiese, der dazugehörigen Vogelwelt und den ständigen Wechsel von Ebbe und Flut direkt miterleben.


Besucherstatistiken: Vorläufige Auswertungen durchweg positiv
Nach den bislang vorliegenden Zahlen verzeichnet die kleine Insel Baltrum die stärksten Wachstumsraten bei den Gästezahlen. Satte 12% mehr Urlauber kamen in 2015 im Vergleich zum Vorjahr auf die Insel. Aber auch das Wangerland rechnet fest mit einem neuen Gästerekord. „Ich denke die 2-Millionen-Marke bei den Übernachtungen schaffen wir sicherlich“, fasst Friedo Gerdes von der Wangerland Touristik das Jahr 2015 zusammen. Insbesondere habe sich das gute Wetter auf die Belegung der Camping- und Wohnmobilstellplätze ausgewirkt. Einstellige Wachstumsraten bei den Gästezahlen melden Norderney mit 3% und Bremerhaven mit 4%. Grund dafür, so schätzen die örtlichen Touristiker, sind auch die hochkarätigen Veranstaltungen wie das Musikfestival summertime@norderney oder die SAIL 2015. Die Stadt Bremerhaven profitiere darüber hinaus von den Bremer Gästen. „Bremen und Bremerhaven pflegen eine gute Zusammenarbeit. Gäste, die in Bremen Urlaub machen, verbinden dies häufig mit einen Tagesausflug nach Bremerhaven“, weiß Raymond Kiesbye, Geschäftsführer der Erlebnis Bremerhaven GmbH. Die Stadt zieht jedoch noch eine weitere Zielgruppe aus dem Ausland an „Wir verzeichnen viele Gästeankünfte aus Amerika. Das liegt größtenteils an unserem Auswandererhaus“, so Kiesbye weiter.


Mit diesen vorläufigen Zahlen können wir wirklich sehr zufrieden sein“, zieht Carolin Wulke, Geschäftsführerin der Nordsee GmbH, für das Jahr 2015 Bilanz. „Neben einem hohen Anteil von Stammgästen gelang es uns in 2015 neue Urlauber zu akquirieren. Die wachsenden Gästezahlen aus Süddeutschland und der Schweiz zeigen deutlich, dass wir mit unserer Strategie und unseren Kommunikationsmaßnahmen auf einem guten Weg sind.

Gut übernachten