Am dritten Tag führte die Strecke von Greetsiel am Deich entlang bis zum rot-gelb-geringelten Pilsumer Leuchtturm und zurück in das kleine Fischerdorf., © Ralf Graner/Die Nordsee GmbH

EWE-Nordseelauf: Lauf-Event mit Suchtpotential
EWE-Nordseelauf: Lauf-Event mit Suchtpotential

Schortens, 30. Juni 2017 – 1096 Läufer und Walker aus fünf Ländern nahmen in der vergangenen Woche am EWE-Nordseelauf teil. Das sind 40 Prozent mehr als im Vorjahr. 309 von ihnen liefen die komplette Tour über eine Gesamtlänge von 76,3 Kilometer. Neben den abwechslungsreichen Laufstrecken sorgten die Etappenstarts am späten Nachmittag für 190 Nachmeldungen von Laufbegeisterten. Das einwöchige Lauf-Event ist zudem bekannt für seine familiäre Atmosphäre und das Urlaubs-Flair. Und dennoch: Der Kampfgeist unter den Läufern sorgt für beeindruckende Resultate.

Der EWE-Nordseelauf 2017 führte Deich auf, Deich ab, entlang wahrer Naturschönheiten und vorbei an touristischen Höhepunkten im Wangerland, auf Baltrum, in der Krummhörn, im Dornumerland, auf Spiekeroog, in Otterndorf und Bremerhaven. Die teilweise recht anspruchsvollen Etappen weckten den sportlichen Ehrgeiz. Schnellste Läuferin war Martina Dannheimer mit einer Gesamtzeit von 5 Stunden, 31 Minuten. Die Schweizerin nahm erstmalig am EWE-Nordseelauf teil und war überglücklich über die gewonnenen sieben Etappen. Schnellster Läufer war Björn Kuttich vom Offenbacher Lauf Club mit einer Zeit von 4 Stunden, 47 Minuten.
 
Internationales Teilnehmerfeld
In der europäischen Läuferszene hat es sich längst herumgesprochen, dass der EWE-Nordseelauf zu einer der schönsten Laufveranstaltungen im Norden Deutschland zählt. So zog es in diesem Jahr Läufer und Walker aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Frankreich und den Niederlanden an die niedersächsische Nordsee. Der jüngste Tourläufer unter ihnen war gerade mal 13 Jahre, ältester Tourläufer bereits 81 Jahre alt.

Eingespieltes Orga-Team sorgt für reibungslosen Ablauf
Neben den abwechslungsreichen Etappen bewerteten die Teilnehmer den Ablauf in diesem erneut Jahr als gut und unkompliziert. „Das ist für uns eine wirklich enorme Herausforderung“, bestätigt Carolin Wulke, Geschäftsführerin des Veranstalters Die Nordsee GmbH. Ohne die Kollegen der Agentur Iventos sowie der Erlebnis Bremerhaven GmbH sei das nicht zu schaffen. Auch der Sponsor „Kirche im Tourismus – Region Nord“ trägt einen wichtigen Teil zum Ablauf der Veranstaltung bei. Neuzugang Antje Wachtmann gab den Teilnehmern als Nordseelauf-Pastorin ihren Segen. Der kurze Gottesdienst auf der Insel Baltrum kam bei vielen Läufern gut an.

Am Info-Stand der Nordsee GmbH lies eine kleine Ausstellung zum UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer viele Gäste verweilen. Groß und Klein staunten über den riesigen Wattwürfel, der anschaulich die Lebewesen im und auf dem Meeresgrund zeigt. Die mobile Ausstellung zum UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer konnte im Rahmen des Projektes Watten-Agenda verwirklicht werden. Die Watten-Agenda ist Teil des INTERREG V A-Programms Deutschland-Nederland und wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und der Niedersächsischen Staatskanzlei sowie der Provincie Fryslân und Provincie Groningen kofinanziert. Es wird begleitet durch das Programmmanagement bei der Ems-Dollart-Region (EDR).
 

Bildunterschriften bitte inkl. Bildnachweis verwenden: ©Ralf Graner/Die Nordsee GmbH (druckfähiges Bildmaterial finden Sie hier:
PF1: Sonniger Start in den EWE-Nordseelauf 2017 mit Aufwärmprogramm, wie hier im Wangerland
PF2: Die 2. Etappe führte die Teilnehmer nach Baltrum. Zweimal mussten die Läufer und Walker die Insel umrunden, bevor die Fähre am Abend alle Teilnehmer zurück an die Küste brachte.
PF3: Am dritten Tag führte die Strecke von Greetsiel am Deich entlang bis zum rot-gelb-geringelten Pilsumer Leuchtturm und zurück in das kleine Fischerdorf.
PF4: Glückliche Sieger und zufriedene Organisatoren: Trotz viel Regen und Wind nur strahlende Gesichter in Bremerhaven.

Gut übernachten