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EWE-Nordseeläufer spenden an „Brot für die Welt“
Sportsgeist trifft auf soziales Engagement

Die Organisatoren des EWE-Nordseelaufs übergaben am Montag einen Spendenscheck an die Hilfsorganisation „Brot für die Welt“. Die Spenden in Höhe von 3.112,54 € stammen ausschließlich von den letztjährigen Nordseelauf-Teilnehmern und kommen dem Projekt „Gitarren statt Gewehre“ im Kongo zugute. Besonders Nordseelauf-Pastor Hartmut Schneider engagierte sich für dieses afrikanische Hilfsprojekt. Nun trafen sich die Verantwortlichen, um über das weitere Vorgehen zu sprechen.

Stolz über die Spende der Nordseeläufer (v.l.n.r.): Hartmut Schneider (Kirche im Tourismus), Rolf Kopper (Aufsichtsratsvorsitzender der Nordsee GmbH) und Tanja Mehl (Erlebnis Bremerhaven GmbH) überreichten Frauke Jacobs (2.v.l., Diakonie Niedersachsen) einen Spendenscheck über 3.112,54 €., © Katja Benke/Die Nordsee GmbH

11. Mai 2016, Schortens – Die Organisatoren des EWE-Nordseelaufs übergaben am Montag einen Spendenscheck an die Hilfsorganisation „Brot für die Welt“. Die Spenden in Höhe von 3.112,54 € stammen ausschließlich von den letztjährigen Nordseelauf-Teilnehmern und kommen dem Projekt „Gitarren statt Gewehre“ im Kongo zugute. Besonders Nordseelauf-Pastor Hartmut Schneider engagierte sich für dieses Hilfsprojekt in Afrika. Nun trafen sich die Verantwortlichen, um über das weitere Vorgehen zu sprechen.

Ausgerechnet die abgesagte Schluss-Etappe - der traditionelle Wattlauf - gab der Spendenaktion ungeahnten Schwung. „Aufgrund des niedrigen Wasserspiegels konnten wir damals nicht mit der Fähre nach Neuwerk übersetzen, um von dort die Etappe nach Cuxhaven zu starten“, erinnern sich die Organisatoren heute. Das im Vorfeld eingenommene Geld für die Fährtickets stellte der zuständige Reiseveranstalter den Läufern und Läuferinnen wieder zur Verfügung. „Wir informierten die Teilnehmer über die Optionen einer Kostenrückerstattung oder einer Spende des Betrags an das Projekt „Gitarren statt Gewehre“, so Tanja Mehl, zuständige Projektmanagerin beim Reiseveranstalter Erlebnis Bremerhaven GmbH. Rund ein Drittel der Läufer und Walker entschied sich für die Spende.

„Bei der Projektförderung sind wir auf solche Spenden angewiesen“, stellt Frauke Jacobs von der Organisation „Brot für die Welt“ klar. Das Geld erhält der Projektträger Communauté Baptiste au Centre de l´Afrique, der sowohl die Ausbildung als auch die psychologische Betreuung von Kindern und jungen Erwachsenen unterstützt. „In den vergangenen 20 Jahren wurden Kinder im Ost-Kongo zum Dienst an der Waffe gezwungen. Das Leben dieser Menschen war von Perspektivlosigkeit und Gewalt geprägt.“, führt Jacobs fort. Das Projekt „Gitarren statt Gewehre“ gebe Hilfe zur Selbsthilfe und zeige den Betroffenen einen alternativen Lebensweg.

„Das Projekt passt hervorragend zum Charakter unserer Veranstaltung und schließt sich nahtlos an unser Motto „Mach nicht halt – Lauf gegen Gewalt“ an“, hebt Pastor Schneider hervor. Für Die Nordsee GmbH, als Veranstalter des EWE-Nordseelaufs, ist das ein positives Zeichen. „Unsere Läufer und Walker leben bewusst und schauen über den Tellerrand“, fügt Rolf Kopper, Aufsichtsratsvorsitzender der Nordsee GmbH, hinzu.

Bildunterschriften:
PF1: Stolz über die Spende der Nordseeläufer (v.l.n.r.): Hartmut Schneider (Kirche im Tourismus), Rolf Kopper (Aufsichtsratsvorsitzender der Nordsee GmbH) und Tanja Mehl (Erlebnis Bremerhaven GmbH) überreichten Frauke Jacobs (2.v.l., „Brot für die Welt“) einen Spendenscheck über 3.112,54 €. (c) Die Nordsee GmbH

Informationen rund um den Nordseelauf gibt es hier.

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