Das Wattenmeer gehört zum Weltnaturerbe.
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Die zahlreichen Leuchttürme auf den Ostfriesischen Inseln und in den Küstenorten haben alle ihren ganz eigenen Charme. Immer wieder ziehen diese beliebten Fotomotive die Nordsee-Urlauber in ihren Bann. Während Sie in den vergangenen Jahrhunderten für die Seeschifffahrt als wichtige Wegweiser dienten und dem Meer seinen Schrecken nahmen, sind sie an Land heute beliebte Ausflugsziele.
Hier finden Sie eine kleine Auswahl der Leuchttürme an der niedersächsischen Nordsee und die passende Unterkunft:
Bremerhaven
Leuc
htfeuer Geeste-Nordmole
Der acht Meter hohe Leuchtturm wurde 1857 erbaut. Durch die Errichtung einer neuen Nordmole wurde der Turm abgerissen und durch seinen noch heute stehenden Nachfolger aus rotem Klinker ersetzt. Die Laterne weist in 15 Metern Höhe mit einem roten Feuer die Einfahrt in den Geestevorhafen an.
Butjadingen

Oberfeuer Tossens
Weiter nördlich, zwischen Eckwarderhörne und dem Nordseebad Tossens, liegt ein weiterer Leuchtturm mit einer Höhe von 53 Metern. Das Oberfeuer Tossens wurde 1987 gebaut und ist 52 Meter hoch.
Cuxhaven
Die
Dicke Berta
Seit 1983 ist die Dicke Berta nicht mehr im Betrieb. Nichts desto trotz ist sie den Cuxhavenern ans Herz gewachsen. Heute kann man darin heiraten und sie besichtigen. Dabei erfährt man jede Menge über die aufregenden Zeiten der Leuchtfeuer und Leuchttürme.
Dangast
Arngaster Leuchtturm
Der Arngaster Leuchtturm liegt inmitten des Jadebusens, ist 36,9 m hoch und liegt auf der Sandbank, die das einzige Relikt des ehemaligen Kirchspiels Arngast ist. Er wurde im Jahr 1910 zur Ansteuerung von Wilhelmshaven und zur Orientierung im Jadebusen erbaut. Zusätzlich dient der Leuchtturm auch als Orientierung in den Fahrwassern nach Varel und Dangast.
Neben dem Leuchtturm Roter Sand gehört der Leuchtturm Arngast zu den bekanntesten und traditionellsten Leuchttürmen an der deutschen Nordseeküste. Er wurde 2003 in das Verzeichnis der Kulturdenkmale/Baudenkmale eingetragen. Auch heute ist der Turm noch in Betrieb. Von Dangast und von Wilhelmshaven aus können Ausflugsfahrten zum Leuchtturm gebucht werden.
Juist
Memmertfeuer
Juist besaß ursprünglich keinen eigenen Leuchtturm, da die Leuchtfeuer der beiden Nachbarinseln Norderney und Borkum für die Schifffahrt ausreichten. Seit 1992 gibt es allerdings doch einen kleinen Leuchtturm auf der Insel, dieser entstand aus einer Interessengemeinschaft welche das Laternenhaus des 1986 stillgelegten Leuchtfeuers der benachbarten Vogelschutzinsel Memmert erwarb. Der dazugehörige Turm wurde in Hafennähe auf Juist neu aufgebaut und mit dem Laternenhaus ausgestattet.
Da der Turm keine Bedeutung für die Schifffahrt hat, schickt er seine Lichtsignale in Längsrichtung über die Insel.
Norderney
Leuchtturm Norderney
Der 1871 bis 1874 erbaute Norderneyer Leuchtturm ist ein aktives Seezeichen vor der niedersächsischen Festlandküste und befindet sich in der Mitte der Insel auf einer ca. 10 m hohen Düne. Der 60 m hohe Turm führt nach 252 Stufen zu einem umzäunten Galeriegang um die Turmspitze herum.
Besonders für technik-interessierte Gäste ermöglicht eine Glaskuppel den freien Blick auf das technische Innenleben des Leuchtfeuers.
Der Leuchtturm ist je nach Witterung täglich von 14 – 16 Uhr geöffnet.
Wangerooge
Der Neue Leuchtturm
Der seit 1968 betriebene, rot-weiß gestreifte Turm ist mit 60 Metern eines der höchsten Leuchtfeuer Deutschlands.
An der Westseite des Turms ist eine Keramik eingelassen, auf welcher alle Leuchttürme des Seegebiets und die Insel Wangerooge zu sehen sind.
Wurster Nordseeküste
Kleiner Preuße
Der „Kleine Preuße“ ist eine echte Attraktion an der Wurster Nordseeküste. Den Namen erhielt dieser Leuchtturm aufgrund seiner Größe von nur zehn Metern und seinem Anstrich in den preußischen Farben schwarz-weiß. Bis zum Jahr 1930 tat er seinen Dienst am Deich von Wremen. 2005 wurde er am Kutterhafen neu errichtet. Der Leuchtturmnachbau ist mittlerweile ein Geheimtipp für Heiratswillige und eine Attraktion für viele Nordsee-Urlauber.
Borkum
Der Neue Leuchtturm
Der Neue Leuchtturm weist auch schon seit fast 130 Jahren der nächtlichen Schifffahrt in der Emsmündung den Weg. Tagsüber verschafft der Turm mit seinen 60,3 Metern Höhe den Gästen nach 300 Stufen eine herrliche Aussicht. Neben dem Inselstädtchen, der Dünenlandschaft Borkums und dem UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer kann man den Blick auch über die offene Nordsee schweifen lassen. Erbaut wurde der Neue Leuchtturm im Jahre 1879 innerhalb weniger Monaten, nachdem der Alte Leuchtturm ausgebrannt war.
Wangerland
Leuchtturm Schillig
Die im Jahr 1961 in Schillig erbauten Feuerträger wurden aufgrund des Ausbaus der Jade für die Seeschifffahrt errichtet. Das Oberfeuer befand sich in einem 35 m hohen Betonturm, das Unterfeuer wurde von einem dreibeinigen 16 m hohen Stahlturm getragen. 1987 wurde die Richtfeuerlinie aufgegeben, das Oberfeuer wurde gelb angestrichen und dient als Radar- und Antennenturm. Das Unterfeuer blieb noch bis 1998 in Betrieb, steht heute aber unbenutzt am „Strand“ von Schillig und wird im Sommer von zahlreichen Campern umsäumt.