Das Wattenmeer gehört zum Weltnaturerbe.
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Unübersehbar glänzt er wie eine kostbare Perle im Sonnenschein, der Bade- und Burgenstrand auf der schmucken Nordseeinsel Wangerooge. Dieses sandige Fleckchen Erde lädt geradezu zum Schwimmen, Surfen, Toben und Sonnenbaden ein. Auf 900 Metern befindet sich alles, was sich das Strandurlauberherz wünscht – selbst die Muße.
Die nach den kalten Jahreszeiten lang ersehnte Badesaison wird traditionell Mitte Mai eröffnet. Dann steigt der sagenhafte Neptun – ein wagemutiger Schwimm-Meister mit Perücke auf dem Kopf, dem Dreizack in der Hand sowie mit einem meergrünen Kostüm bekleidet – ins kühle Nass. Jedem Hartgesottenen, der ihm folgt, und mindestens bis zum Hals in die erfrischenden Nordseefluten eintaucht, ist nicht nur der respektvolle Applaus der zahlreichen Zuschauer gewiss, sondern er bekommt neben einer Urkunde auch ein wärmendes Getränk, um wieder aufzutauen. Danach gilt die Badesaison als eröffnet und die zweitkleinste der sieben Ostfriesischen Inseln erwacht aus ihrem Winterschlaf. Fortan ist – sofern das Wetter mitspielt – Vergnügen pur angesagt rund um die „Erlebniswelt Strand“.



Denn hier wird ein Aktivprogramm geboten, bei dem Langeweile erst gar nicht aufkommt. So sorgen zwei hauptberufliche Animateure für Unterhaltung, die beispielsweise Gymnastik, Jongliertreffs oder Strandspiele für Kinder anbieten. Auch für die Sicherheit ist gesorgt am Burgen- und Badestrand. Während ausgebildete Rettungsschwimmer den abgesteckten Badebereich überwachen, sorgen zahlreiche Strandwärter für die sichere Orientierung „an Land“. Ihre Aufgabe ist es auch, die Urlauber auf die Strandkörbe zu verteilen. Keine leichte Aufgabe, denn von den begehrten Sitzgelegenheiten gibt es knapp 1300 am Hauptstrand. Und so wissen Kenner der Szene, dass es sich dringend empfiehlt, für einen Urlaub im Juli und August bei der Kurverwaltung einen Strandkorb vorzubestellen.
Wangerooge mit seinem feinsandigen Strand ist ein Eldorado für Sportbegeisterte. Man trifft sich bei der traditionellen Strandgymnastik, beim Beachbasketball, Beachsoccer oder Surfen. Seit vielen Jahren der Hit überhaupt: Beachvolleyball. Auf bis zu sechs Spielfeldern kann gebaggert und gepritscht werden, was das Zeug hält! Seit vielen Jahren findet auf Wangerooge die Niedersachsen-Ausscheidung „Jugend trainiert für Olympia“ im Beachvolleyball statt. Aber auch Wassersportler – oder solche, die es noch erst werden wollen – kommen gewiss nicht zu kurz. Ihnen steht ausreichend viel Surfmaterial und Katamarane zur Verfügung – auf Wunsch auch Kurse.
Wangerooge ist die Insel der kurzen Wege: Das Besondere an der östlichsten der sieben Ostfriesischen Inseln, über der geschichtsträchtig die dunkelblau/rote Flagge der Oldenburger weht, ist, dass man sozusagen direkt vom Hotel oder der Ferienwohnung aus mit dem Bademantel an den Strand gehen kann. Denn auch die Freizeiteinrichtungen befinden sich alle in Strandnähe.
So beispielsweise auch das Meerwasser-Hallenfreizeitbad mit Whirlpools, Massagebecken, Sonnenbänken und 70 Meter langer Rutsche. So kann man selbst in den kalten Jahreszeiten in das Nordseewasser abtauchen.



Adresse
Kurverwaltung
Nordseeheilbad Wangerooge
Postfach 1620
26480 Wangerooge
Telefon 04469/990
Fax 04469/99114
Prospekte 08009264376 (gebührenfrei)
Internet www.wangerooge.de
E-Mail kurverwaltung(at)wangerooge.de
Bild und Text: SKN Druck und Verlag GmbH & Co